
Energiemanagementsystem mit integrierter Überwachung der Performance Ratio: die PV-Performance-Analyse von Solar Manager.
Screenshot: Solar Manager
Die für alle Betreiber von Photovoltaik-Anlagen relevante Frage „Warum läuft meine Solaranlage nicht so, wie sie sollte?“ will der Softwarespezialist Solar Manager künftig mit seinem Energiemanagementsystem (EMS) beantworten. Das Schweizer Unternehmen hat hierfür das Tool PV-Performance-Analyse entwickelt und in sein EMS integriert. „So ein Tool hat bislang kein anderes herstellerunabhängiges Energiemanagementsystem“, sagt Kathrin Rust, Geschäftsführerin von Solar Manager Deutschland: „Wir zeigen nicht nur, wieviel Strom erzeugt wird, sondern ob die Anlage wirklich gesund läuft und warum nicht, wenn sie es nicht tut.“
Systeme zur Ermittlung der so genannten Performance Ratio, also zum kontinuierlichen Abgleich der theoretisch möglichen mit der tatsächlich erreichten Leistung einer Photovoltaik-Anlage gibt es zwar schon seit Jahrzehnten. Ein Alleinstellungsmerkmal reklamiert Solar Manager aber für die Integration in ein herstellerunabhängiges EMS und für das Gesamtkonzept seiner Lösung. Bislang bekannte Lösungen zur Performance-Analyse seien „kein Bestandteil des Energiemanagements, erfordern also separate Systeme, zusätzliche Datenanbindungen und proprietäre Umgebungen“. Das neue Tool von nutzt künstliche Intelligenz zum Vergleich eines simulierten Soll-Ertrag mit dem realen Ist-Ertrag – lernt also im Betrieb auch dazu. Die Analyse ist skalierbar ausgelegt und nach Angaben des Unternehmens für kleine private Dachanlagen bis hin zu größeren gewerblichen und industriellen (C&I) Systemen geeignet.
pv magazine Webinar
Mehrwert für Endkunden und Installateure: Energiemanagement mit KI-basierter Ertragsüberwachung
Wie funktioniert die neue PV-Performance-Analyse von Solar Manager genau? Wie können Endkunden und Installateure das neue Tool für sich nutzen? In einem kostenlosen pv magazine Webinar am 28. Januar diskutieren wir diese und weitere Fragen anhand von Praxisbeispielen mit Kathrin Rust, Geschäftsführerin bei Solar Manager und Hans Fischer, Leiter Vertrieb und Geschäftsentwicklung & Mitinhaber des Unternehmens. Mehr Infos und Registrierung
Das System analysiert Solar Manager zufolge Produktions-, Anlagen- und Wetterdaten, identifiziert Muster und ordnet beispielsweise durch Verschattung, Verschmutzung, Schnee, technische Ausfälle oder schleichende Moduldegradation bedingte Leistungsausfälle ein. Die Betreiber der Anlagen erhalten in ihrer App eine komprimierte Darstellung und sollen so auf einen Blick erkennen, ob die Anlage ordnungsgemäß läuft. In der Premium-Version von Solar Manager ist dies künftig – ohne Aufpreis – integriert. Für Installateure reichen die Funktionen noch weiter, sie erhalten im Solar-Manager-Portal Analysen mit Zeitreihen, Musterauswertungen, Performance-Kennzahlen und konfigurierbaren Schwellenwerten. Da sie dies naturgemäß nicht rund um die Uhr im Blick behalten können, erhalten sie gemäß der von ihnen gewählten Voreinstellungen im Fehlerfall eine Meldung.
Die PV-Performance-Analyse funktioniert nach Angaben von Solar Manager „vollständig hersteller- und komponentenunabhängig“. Wechselrichter und Module unterschiedlicher Anbieter können demnach „auch in Kombination miteinander können gleichermaßen eingebunden und objektiv bewertet werden“.
Das neue Tool wird in den kommenden Wochen schrittweise für die Nutzer freigeschaltet. Interessierte Installationspartner können sich ab sofort bei Solar Manager melden.
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