
Neben dem Bau eigener Batteriespeicher verfolgt Ju:niz Energy auch eine Co-Development-Strategie.
Foto: Ju:niz Energy
Ju:niz Energy hat das Projektrecht für einen Batteriespeicher mit 250 Megawatt Leistung und bis zu 612 Megawattstunden Kapazität von Pacifico Energy Partners erworben. Es sei geplant, die Anlage in Brandenburg bis Ende 2028 an das Höchstspannungsnetz des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz anzuschließen, teilte Ju:niz Energy am Donnerstag mit. Zum Kaufpreis haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart, wie eine Sprecherin von Ju:niz Energy auf Anfrage von pv magazine erklärte. Die Transaktion sei jedoch ein weiterer Meilenstein in der Co-Development-Strategie des Unternehmens.
Nach dieser wird zunächst Pacifico das Projekt bis zur Baureife weiterentwickeln, wobei bereits eine verbindliche Netzreservierung vorliege und der Bauantrag eingereicht sei. Anschließend übernehme Ju:niz Energy den Bau und Betrieb des Batteriespeichers. „Dieses Vorgehen ermöglicht es uns, trotz hoher Vorlaufkosten und eines dynamischen regulatorischen Umfelds, Projekte effizient und marktnah umzusetzen“, sagt Marcus Groll, CEO von Ju:niz Energy. Sein Unternehmen wolle sich damit „als verlässlicher Partner für Projektentwickler“ positionieren.
Zum Netzanschlusskonzept erklärte Ju:niz Energy, dass der Batteriespeicher gemeinsam mit weiteren Speichern über ein geteiltes Umspannwerk mit einer Gesamtleistung von einem Gigawatt an das Höchstspannungsnetz angebunden werden soll. „Dieses Konzept reduziert Kosten, beschleunigt die Realisierung und trägt somit zu einem systemdienlichen und kosteneffizienten Ausbau der Energieinfrastruktur bei“, so das Unternehmen weiter.
Erst Anfang des Monats hatte Ju:niz Energy verkündet, mit Next Kraftwerke einen Vermarktungsvertrag für den Batteriespeicher „SMAREG 12“ mit 20 Megawatt Leistung und 40 Megawattstunden Kapazität geschlossen zu haben. Dabei werden ein Capacity Purchase Agreement („Tolling“) mit einer Laufzeit von sieben Jahren für 80 Prozent der Kapazität des Batteriespeichers mit einer flexiblen, marktpreisorientierten Vergütung („Merchant“) für die verbleibenden 20 Prozent kombiniert, hieß es weiter. Der Batteriespeicher im bayerischen Vöhringen ist seit dem 1. November in Betrieb.
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